Willkommen auf Nirina e.V.

Der Verein „Nirina e.V.“ ist eine Vereinigung von Personen, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hilfestellung für Madagassen zu leisten, die in verarmten Gebieten leben oder sich in Notlagen befinden.

Die auf Madagaskar in Not und Armut lebenden Menschen brauchen die Solidarität ihrer in Sicherheit und Wohlstand lebenden Mitmenschen. Damit kann ein kleiner Beitrag zu einer gerechteren Welt geleistet werden. Aus dieser Überzeugung heraus haben wir uns zusammengefunden, um durch gezielte Maßnahmen in Form von Selbsthilfeprojekten den besonders armen und notleidenden Madagassen zur Seite zu stehen.

Armut

Die Nationalstraße RN5 von Ambilobe nach Vohemar (Januar 2015)

Madagaskar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Index der menschlichen Entwicklung (HDI 2013) nimmt Madagaskar den 145. Platz von 187 Staaten ein. Über 90 Prozent der Bevölkerung müssen mit umgerechnet weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen, besonders hoch ist der Anteil der Armen in den ländlichen Regionen. Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung verfügen über etwa die Hälfte des Volkseinkommens.

Die wirtschaftliche Not ganzer Bevölkerungsteile ist groß und dies zeigt sich in mangelnder medizinischer Versorgung, schlechten Wohnverhältnissen, ungenügender Versorgung mit Wasser und Elektrizität und allgemein schlechten Lebensverhältnissen. Schlechte Straßen erschweren der Bevölkerung den Zugang zu Märkten, zu Gesundheitsdiensten oder Schulen.

Naturkatastrophen treffen häufig die Ärmsten. Die jährlichen Zyklonen auf Madagaskar sind äußerst zerstörerisch und verschlimmern besonders die Lage der Armen. Auch Krankheit führt häufig in eine Armutsabhängigkeit. Nicht nur Medikamente und Behandlungskosten, sondern auch die Arbeitsausfälle in den von Krankheit gezeichneten Familien führen zu essenziellen Einkommensver-lusten.

Hilfsprojekte

Das Bewußtsein "Hilfe zur Selbsthilfe" baut sich auf Madagaskar erst langsam auf. Häufig wird die Hilfe immer noch als Geschenk erwartet. Nirina e.V. leistet finanzielle Hilfe aber nur dort, wo wirklich ernsthafte Eigenanstrengungen sichtbar sind und für die Bedürftigen klar ist, dass unsere Hilfe nur eine "zusätzliche" Hilfe darstellt.

 

Zeitliche Begrenzung der Maßnahmen: Die von Nirina e.V. durchgeführten Projekte ver-stehen sich als Bündel zeitlich begrenzter Maßnahmen. Würde die Hilfe nicht zeitlich begrenzt, bestünde schnell die Gefahr, daß sich die Begünstigten an die Dauergabe ge-wöhnen mit der Folge, daß Motivation und Anreiz nachlassen, selbst etwas an der Armutssituation abzuändern.

Ein Schüler in Ampamoha, Januar 2015

Auch darf keine Abhängigkeit von externen Geldzuwendun-gen entstehen. Die von Niri-na e.V. gewährten Projekt-fördermitteln sollen ledi-glich einen Anschub- oder Start-effekt bewirken.

 

Die ersten Schritte auf dem Weg aus einer solch schwie-rigen Situation sind für viele Menschen aus eigener Kraft nicht möglich. Hier wollen wir helfen! Ihr Beitrag ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Unterstützen Sie uns! Wir geben Ihre Hilfe weiter. Nirina e.V. garantiert, dass die Vereinsmittel sparsam und wirtschaftlich verwendet wird und dass insbesondere die Verwaltungskosten des Vereins so gering wie möglich gehalten wer-den, damit die Spenden und Fördermittel möglichst ungeschmälert den Unterstützungs-projekten zugute kommt. Vorstand und alle Mitglieder des Vereins arbeiten ehren-amtlich.

 

Nirina e.V. arbeitet zur Realisierung seiner Ziele satzungsgemäß mit Selbsthilfegruppen auf Madagaskar zusammen. Das sind Hilfsbedürftige, die sich zur Erlangung eines Ziels organisiert oder informell zusammengeschlossen haben. Außerdem mit vertrauens-vollen Vertretern religiöser Einrichtungen oder sonstigen nicht-staatlichen karitativen gemeinnützigen Institutionen ähnlicher Zielsetzung.

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